Das diesjährige OIS wartet mit einer Neuerung auf.
Durch die Initiative unseres Sponsors TOP-SCHACH werden in diesem
Jahr die ersten Bretter live, möglicherweise etwas zeitversetzt,
im Internet übertragen.
(Link zur Internet-Übertragung)
Außerdem stellt TOP-SCHACH noch Schach-DVDs zur Verfügung, als 3., 4. und 5. Ratingpreis unter DWZ 2000 und unter DWZ 1600 weitere 6 DVDs werden unter den Spielern verlost, die leer ausgegangen sind.
Die Auschreibung zum Ausdrucken
Das 29. OIS wurde heute mit über 200 Teilnehmern eröffnet. Insgesamt nehmen 205 Schachspieler und Schachspielerinnen an an diesem Traditionsturnier teil.
Die Fotos zeigen die Eröffnung durch SF Ralph Alt mit den Kollegen der Turnierleitung Stephan Hösl und Christian Krause, einen Blick in den Turniersaal und die heutigen Spitzenbretter des A-Turniers.
Das ist es, was Schach auch so faszinierend macht, das Spielder Generationen. Auf der einen Seite der erfahrene Bundesligaspieler, FM Thomas Lentrodt - auf der anderen Seite das aufstrebende 15-jährige Talent Dominik Arndt. Jedoch hatte der Fide-Meister am Ende die Nase vorn, vielleicht kann man sagen "noch".
Bis zur 7. Runde konnte sich weder im A- noch im B-Turnier ein Spieler entscheidend absetzen. Das änderte sich im A-Turnier; Die Begegnung am Spitzenbrett Thomas Lentrodt gegen Alexander Wohl (Foto) gewann Alexander Wohl, der nun mit 1 Brettpunkt Vorsprung (6,5 Punkte) vor 5 Verfolgern mit jeweils 5,5 Brettpunkten führt.
Vom Samstag, den 3. Oktober bis zum Sonntag, den 11. Oktober fand in der Mensa der Technischen Universität München in der Arcisstraße 17 in München-Maxvorstadt das 27. Offene Internationale Schachturnier München, das OIS statt. Gespielt wurde wieder in zwei Gruppen, einem A- und einem B-Turnier.
Zufrieden können die Veranstalter des Münchner Bezirksverbandes durchaus sein. Immerhin gingen im offenen A-Turnier 102 Spieler an den Start, im B-Turnier für Schachfreunde mit einer Deutschen Wertungszahl DWZ 1800 und schlechten sind es 101 Spieler. Erfreulicherweise gab es keine größeren Streitfälle. Und erst recht keine, die für böses Blut sorgten. Auch heißere Zeitnotphasen fanden kaum statt. Schuld daran dürften auch die elektronischen Uhren haben, die im A-Turnier zu Einsatz kamen und die dafür sorgten, dass jeder Spieler in den letzten zwanzig Minuten sekundengenau seine Bedenkzeit kannte.
Zu den Favoriten zählten zu Turnierberginn im A-Turnier IM Stefan Bromberger (FC Bayern, 2510 ELO), IM Andreas Schenk (FC Bayern, 2509), IM Michael Fedorovsky (SK Tarrasch-1945, 2446), IM Alexander Wohl (SK Weilheim, 2387), FM Julian Jorczik (FC Bayern, 2352), IM Thomas Reich (FC Bayern, 2368), FM Chrisian Köpke (SK Tarrasch-1945, 2365) und FM Christoph Singer (SK Tarrasch-1945, 2353). Im B-Turnier konnten gute Aussichten haben Werner Schönegg (SC Radolfszell, 1977), Alois Suligoj (SK Neuperlach, 1968), Heinrich Schönfelder (SK Tarrasch-1945, 1916), Andreas Moser (SC Pasing, 1913), Thomas Klett (SV Urach, 1911) und Hazim Cehajic (SK Tarrasch-1945, 1898).
Doch es kam erstens anders, und zweitens als geplant. Im A-Turnier setzte sich in den neun Runden nach Schweizer System mit einer Bedenkzeit von 2 Stunden für 40 Züge und eine Stunde für den Rest der Partie je Spieler der Internationale Meister Alexander Wohl vom SK Weilheim durch, der nur eineinhalb Punkte abgab und mit 7,5 Punkten und einem halben Punkte Vorsprung den Internationalen Meister Stefan Bromberger und den FIDE-Meister Thomas Lentrodt auf die Plätze verwies. Das B-Turnier konnte Wolf Pressler vom SC Ammersee mit 7,5 Punkten für sich entscheiden, gefolgt von Hazim Cehajic vom SK Tarrasch-1945 München und Heinz Alefs vom SC Eichenau, beide mit 7,0 Punkten und Werner Schönegg vom SC Radolfszell mit 6 Punkten. Das geplante Jugendturnier, das nur an den beiden Wochenenden ausgetragen werden sollte, musste wegen zu geringer Beteiligung abgesagt werden. Die anwesenden Jugendlichen wurden ins B-Turnier übernommen.
Aktualisiert: 24. Oktober 2009
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